„Die Wucht des musikalischen Programms entfaltete sich in der gesamten Tragweite dank einer Interpretin mit einzigartigem Talent: Ingrid Carbone. Die Musikerin hat nicht nur Partituren abgespielt, sondern vermochte es, ihr Ego zurückzustellen, um die in den Werken von Schubert und Liszt vorhandene Leidenschaft und Inbrunst in sich aufzunehmen, um diese dann an die begeisterten Zuhörer weiterzugeben.“ (Francesco Bianchi für die Zeitschrift Quinteparallele, 2017).

 

Beim internationalen Wettbewerb IBLA Grand Prize wird sie 2015, 2016 und 2017 ausgezeichnet und von der New York IBLA Foundation jedes Mal als eine der „Musikerinnen, die aufgrund des Ausdrucks von großem Talent und großer Professionalität die Aufmerksamkeit des internationalen Publikums verdienen“ bezeichnet, wobei ihr „Standards von höchster Exzellenz” bescheinigt werden. Ferner verleiht ihr die New York IBLA Foundation 2016 die Scarlatti Special Mention und 2017 die Piano Special Mention. 2015 gewinnt sie auch den Ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb „Erik Satie“ in Lecce und den Zweiten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb „Città di Rocchetta“.

2017 verleiht ihr die FIDAPA BPW Italy (Ortsgruppe Rende des Italienischen Verbands Frauen, Kunst, Gewerbe und Business) den alle zwei Jahre vergebenen Preis Donna del Sud für künstlerische Verdienste. Anlässlich des Preises widmet ihr die Journalistin Donata Marrazzo des Blattes Sole 24 Ore ein „Portrait“, das auf CalabriaCult mit dem Titel Schubert, Liszt e la Matematica: ritratto di una concertista aristotelica  (dt. Schubert, Liszt und die Mathematik: Portrait einer aristotelischen Konzertpianistin) veröffentlicht wird.

Im gleichen Jahr erscheinen ihr musikalischer Werdegang und ihre Interpretationen von Liszt in dem auf den Filmfestspielen in Venedig gezeigten Dokumentarfilm „Genialità italiana sotto le stelle“ (dt. Italienische Genialität unter den Sternen) und in den Schlusstiteln.

Ingrid Carbone ist für renommierte Vereine und Einrichtungen, Stiftungen, Universitäten, Theater und Konservatorien in Italien und im Ausland (Deutschland, Israel, Österreich, Slowenien, Spanien, Ungarn) aufgetreten.

Ingrid Carbone beginnt ihre musikalische Ausbildung am Conservatorio di Musica „Stanislao Giacomantonio“ von Cosenza, ihrer Geburtsstadt, wo sie mit 19 Jahren unter Anleitung von Francesco Monopoli ihr Klavierdiplom erlangt und sich auch mit Kompositionslehre beschäftigt.

Sie hat Masterclasses an renommierten Akademien in Italien und im Ausland besucht: Tel-Hai International Piano Master Classes 2017 als einzige Teilnehmerin aus Italien (mit Aquiles Delle Vigne und Andrzej Pikul), Mozarteum in Salzburg (mit Aquiles delle Vigne), Accademia Curci in Barletta (mit Hector Pell, wo sie am Ende eines zweijährigen Internationalen Klavier-Fortbildungskurses ein Ehrendiplom erlangte), Accademia Musicale Pescarese (mit Sergio Cafaro), bei Lazar Berman in Florenz, und kürzlich bei Cristiano Burato weitergebildet.

Sie wurde als Jury-Mitglied zu internationalen Klavierwettbewerben entsandt.

Sie ist eine vielseitige Persönlichkeit und zu ihren Leidenschaften gehört auch die Mathematik. Mit nur 21 Jahren erlangte sie ihren Universitätsabschluss mit Auszeichnung an der Università della Calabria.  Mit 27 Jahren gewann sie die Ausschreibung für eine Assistentenstelle an der Università di Bari, wo sie bis zu ihrer Versetzung an die Università della Calabria lehrte und forschte, wo sie heute Mathematische Analyse unterrichtet und mehrere Jahre lang auch das Amt der Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Bibliothek innehatte. Sie ist Autorin und Co-Autorin verschiedener wissenschaftlicher Artikel und hat auf Einladung Referate und Vorträge in Italien und im Ausland gehalten.